SECURITY ADVISORY

Heap-Buffer-Overflow im FortiOS SSL-VPN-Web-Portal

Im Reverse-Proxy-Modus des FortiOS SSL-VPN-Web-Portals werden JavaScript-href-Daten beim Weiterleiten von Webseiten fehlerhaft verarbeitet. Öffnet ein bereits angemeldeter SSL-VPN-Nutzer eine entsprechend präparierte Webseite, kommt es zu einem Heap-Buffer-Overflow – der SSL-VPN-Web-Dienst stürzt ab und trennt die angemeldeten Nutzer. Fortinet schließt eine darüber hinausgehende Codeausführung nicht aus. Die Schwachstelle wird von staatsnahen Angreifern aktiv ausgenutzt und steht seit Januar 2022 im CISA-KEV-Katalog.

CVE-ID

cve-id

CVSS

cvss-2

Schweregrad

schweregrad

Hersteller

hersteller

Produkt

produkt

Veröffentlicht

veroffentlicht-am

CISA-KEV

cisa-kev

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Sofortmaßnahmen

Was jetzt zu tun ist

Diese Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt und steht im CISA-KEV-Katalog. Handeln Sie priorisiert:

1
Betroffenheit prüfen

Gleichen Sie Ihre Systeme mit dem Hersteller-Advisory ab – betroffenes Produkt und Version identifizieren.

2
Patch oder Workaround anwenden

Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellte Fix-Version ein oder aktivieren Sie den empfohlenen Workaround – ohne Verzögerung.

3
Auf Ausnutzung prüfen

Kontrollieren Sie Logs und Systeme auf Kompromittierungs-Indikatoren (ungewöhnliche Zugriffe, neue Konten, verdächtige Sitzungen).

4
Im Verdachtsfall eindämmen

Betroffene Systeme isolieren (nicht ausschalten), Beweise sichern und sofort Incident Response einbinden.

Konkret betroffene Versionen, Fix-Version, CVSS-Vektor und IoCs finden Sie im Advisory-PDF oben.

Unterstützung

So unterstützt Sie Argos Security

Ausnutzung erkennen

Das Cyber Defense Center (24/7-MDR) erkennt Ausnutzungsversuche früh und reagiert – auch außerhalb Ihrer Patch-Fenster.

Im Ernstfall reagieren

Der IR-Retainer sichert vertraglich garantierte Reaktionszeiten. Ein Anruf genügt – unser Team übernimmt.

Dauerhaft absichern

Vulnerability Management priorisiert und schließt Lücken laufend – risikobasiert, nicht nur einmal im Jahr.

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Vulnerability Management

Quellen & Meldepflicht

Prüfen Sie die Details bei den Primärquellen: NVD (National Vulnerability Database), dem CISA-KEV-Katalog und dem Hersteller-PSIRT. Aktiv ausgenutzte, KRITIS-relevante Schwachstellen können Meldepflichten nach NIS-2/BSIG auslösen – im Zweifel Incident Response einbinden.

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Diese Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt und steht im CISA-KEV-Katalog. Handeln Sie priorisiert:

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Gleichen Sie Ihre Systeme mit dem Hersteller-Advisory ab – betroffenes Produkt und Version identifizieren.

2
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Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellte Fix-Version ein oder aktivieren Sie den empfohlenen Workaround – ohne Verzögerung.

3
Auf Ausnutzung prüfen

Kontrollieren Sie Logs und Systeme auf Kompromittierungs-Indikatoren (ungewöhnliche Zugriffe, neue Konten, verdächtige Sitzungen).

4
Im Verdachtsfall eindämmen

Betroffene Systeme isolieren (nicht ausschalten), Beweise sichern und sofort Incident Response einbinden.

Konkret betroffene Versionen, Fix-Version, CVSS-Vektor und IoCs finden Sie im Advisory-PDF oben.

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